Auf der Überholspur

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Auch wenn die Autos enorme Fortschritte gemacht haben. Wer solche Autos kauft, ist verantwortlich für Umweltzerstörung, Kinderarbeit und Kriege. Sozusagen viel Blut an den Händen.
 
Der Zeitvergleich mit dem Tanken muss relativiert werden: Laden geht z.B. zu Hause über Nacht, oder im Einkaufszentrum oder beim Arbeitgeber usw. Das Ein- und Ausstecken des Ladekabels ist schnell gemacht* und, mindestens für mich, viel angenehmer als das Hantieren mit dem Benzinschlauch. Wenn auf einer Fernreise ein Ladehalt nötig ist, so kann man diesen gut für einen Kaffee und WC und Beine vertrampen verwenden.
* Leider benötigt man ein Vielfaches an Zeit, wenn man im Voraus die Kosten berechnen will, wenn es ein kostenpflichtige öffentliche Ladestation ist.
 
Solange es zu 99% in Mietwohnungen (resp. Garagen) die Installation einer Walbox nicht erlaubt ist, ist der Kauf eine E-Auto fraglich. Bin zur Zeit mit einem Hybrid unterwegs. Hier ist der Benzin (ca. 4.7L/100Km) verbrauch noch erträglich. Öffentliche Ladestationen sind Mühsam. Jedesmal bis zu 30Min warten und warten und warten............
Es soll intelligente Walboxen geben die die Belastung des Stromnetzes managen und es Laden auch nicht Alle jeden Tag zur gleichen Zeit. Trotzdem verbieten die Vermieter die Montage einer Walbox (auf eigene Kosten ! )
 
Solange es zu 99% in Mietwohnungen (resp. Garagen) die Installation einer Walbox nicht erlaubt ist, ist der Kauf eine E-Auto fraglich. Bin zur Zeit mit einem Hybrid unterwegs. Hier ist der Benzin (ca. 4.7L/100Km) verbrauch noch erträglich. Öffentliche Ladestationen sind Mühsam. Jedesmal bis zu 30Min warten und warten und warten............
Es soll intelligente Walboxen geben die die Belastung des Stromnetzes managen und es Laden auch nicht Alle jeden Tag zur gleichen Zeit. Trotzdem verbieten die Vermieter die Montage einer Walbox (auf eigene Kosten ! )
Weil die meisten Stromnetze in Garagen schlichtweg nicht die notwendige Kapazität haben. Dann kann ein noch so intellektuelles Lastmanagement nichts bringen. Die Leitungskapazität ist für normalen Verbracht durch Lüftung, Licht, Tor, usw. und ggf. Mal ein Staubsauger ausgelegt. Nicht für hohe Dauerlasten wie Sie nun einmal das Laden von Euros, auch mit Wallbox-Lastmanagement bedeutet.
Es müsste die gesamte Stromleitunfsinfrastruktur ersetzt werden, Vorallem die Hauptzulieferungsleitungen. Und oft dabei auch der Gebäude-Hauptanschluss deutlich ausgebaut werden. Je nachdem muss das EW sogar die Hauptleitungen bis zur Stromzentrale oder mehr ausbauen. Was z.B. bei einemmBekannten mit etwa 20 Einzelgaragenboxen der Fall ist. Hauptleitungskapazitäten zu gering.
Wer soll dies den finanzieren? Bei Neubauten mit Tiefgaragen kann man so was einplanen, aber nachträglich wird es sehr teuer.
 
Bei meiner Garagen Box kann ich eine direkte Leitung zu meinem Zähler legen lassen. Es sind auch nur 5 Garagen Boxen vorhanden und jede könnte eine direkte Leitung zum Zähler des jeweiligen Mieter legen. (12 Wohnungen) Bei ca. 6KW (Total 30KW wenn alle gleichzeitig laden) sollte die zusätzliche Last Vertretbar sein.
 
30 KW sind etwa 130A. hei 230V. Es kommt auf den Hauptanschluss der ganzen Liegenschaft an, aber es handelkt isch nun auch num eine Dauerlast. Pro Wohnungssicherung rechnet man mit etwa 2.5KW mit einer Phase. (10A Sicherung). Beim Elektroherd nimmt man eben deswegen Drehstrom mit 3 Phasen.
Auch wenn der Hauptanschluss noch genügend freie Kapazität hat, muss die Verkabelung mit neuen Zählern, usw. bis in die Tiefgarage neu gemacht werden. Was ganz schnell ein einiges an Geld kostet. Auch je auch Aufbau des Stromnetzes dort. Ist ja auch noch offen wie die Zähler, usw. erschlossen sind. Bei 6KW werden dann auch alle 3 Phasen benötigt.
Machbar ist viel, aber irgendjemand muss das auch finanzieren.
 
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