Die neue QR-Rechnung – das müssen Sie wissen

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eislexus

Aktives Mitglied
Das ist ja TOLL !! einfach SPITZE !! GENIAL !!
Und was ist wieder mal mit den Einwohnern, die KEIN e-Banking oder sonst Elektronisch ihre Rechnungen bezahlen??
Haben sich die schlauen Leute das auch überlegt??
NEIN sicher nicht!!
Am ende der Kette heisst es einfach FRISS oder STIRB!!
 

Gaby Salvisberg

Redaktion PCtipp
Teammitglied
Hallo eislexus

Wie bezahlst du normalerweise deine Rechnungen? Mit Zahlungsauftrag ins Couvert stecken und der Post oder Bank schicken? Oder gehst du zur Post und bezahlst sie dort am Schalter oder am Bezahlautomaten?

Das geht alles weiterhin. Die Dinger sehen jetzt bloss etwas anders aus und haben zusätzlich ein Klötzchenmuster drauf.

Also: keine Panik.

Herzliche Grüsse
Gaby
 

Klaus Zellweger

Redaktion PCtipp
Teammitglied
Kann ich den QR-Code auch anwenden, wenn ich den Frankenbetrag selbst einfügen muss?
Der QR-Code enthält grundsätzlich alle Angaben, die der Rechnungssteller drin haben will. Damit wird die Maske für die Erfassung im Online-Banking automatisch ausgefüllt – aber nicht abgeschickt. Wenn du den Betrag ändern willst (etwa um das Skonto abzuziehen), ist das natürlich möglich. Alles andere wäre unverantwortlich.
 

Bictech

Neues Mitglied
Die Antworten sind alle ok für Rechnungsempfänger. Aber: wie sieht es für die Rechnungssteller aus
1) Gemäss Auskunft meiner Bank kann ich ab 1.7. wieder Einzahlungsscheine bestellen entsprechend den jetzigen roten Einzahlungsscheinen, d.h. QR Code mit Empfänger, ohne Absender und Betrag. Auf der Website der Bank steht aber, dass es diese nicht mehr gibt, weil ich ja bequem in der App so was drucken kann, ohne Spezialpapier, einfach auf weissem Papier. Dies wiederum ist eine Falschaussage, denn ich brauche perforiertes, weisses Papier, auf dem dann unten gedruckt wird. Dazu muss mein Drucker links, rechts, unten entsprechend randlos drucken können.
2) je nachdem, was unter (1) stimmt: wie drücke ich meinem Nachbarn einen Einzahlungsschein in die Hand, z.B. für seinen Anteil vom Gartenfest
3) es wird gemäss Bank eine App geben, in der ich diese QR Geschichte generieren und in eine bereits vorgefertigte Rechnung unten einfügen kann. Im Verein mache ich das bisher mit Word Hauptdokument, Mitgliederdatei und Seriebrief. In allen Testapplikationen habe ich noch nicht gesehen, wie ich genauso schnell und unkompliziert QR Rechnungen erstellen und per Mail oder auf Papier verschicken kann.
4) die kompliziertere Variante von (3) ist, wenn dann die Beträge noch wechseln (Einzeln, Paare, 1/2 Jahres-, Jahresbeitrag)
Selbstverständlich kann ich wie bisher meine Rechnungen per Seriebrief drucken und "blanko" Einzahlungsscheine beilegen, aber siehe (1)
Und ich kaufe mir neue Software und/oder Leser, damit es die Banken einfacher haben und ich komplizierter?
 

atomar

Stammgast
Den grössten Sprung vorwärts machen Nutzer am PC... – vorausgesetzt, der Computer besitzt eine Webcam. 🤔

Aha, also: "Schaffen Sie sich gefälligst eine Webcam an... Sie rückständiger Hinterwäldler"

-

Alternativ kann der QR-Code per mobiler App eingescannt werden, die Zahlung dann aber per E-Banking am Computer freigegeben, respektive ausgelöst werden.😲

Klar, das macht die Sache ja um vieles einfacher 🤣 und viiiel sicherer, wenn die Daten dann zuerst sieben mal die Welt umrunden. Ob die Daten dann auch korrekt im Buchhaltungs- und Zahlungsprogramm landen?
Die Antwort wird sein: "Kaufen Sie sich doch ein neues Programm, welches das kann."

Alternativ kann man sich natürlich auch ein neues - fürs E-Banking entwickelten Lesegerät - beschaffen. Das Lesegerät für die Codierzeile kann man selbstverständlich in den Elektroschrott schmeissen.
 

atomar

Stammgast
Was machen die vielen Vereine? Wie ziehen sie künftige die Vereinsbeiträge ein?
Ich denke mal, die sollen sich gefälligst ein neues Programm für den Rechnungsversand leisten.
Kostet ja null... oder so🤬
Von etwas müssen die Programmierer und Firmen ja auch leben. Am liebsten von vielen Kleinen 😉
 

Klaus Zellweger

Redaktion PCtipp
Teammitglied
Und was ist wieder mal mit den Einwohnern, die KEIN e-Banking oder sonst Elektronisch ihre Rechnungen bezahlen??
Die dackeln weiterhin zur Post: In der linken Hand ein Bündel mit Banknoten, das sie vorher bei der Bank abgehoben haben. In der rechten Hand ein gelbes Büchlein, einen Stapel QR-Einzahlungsscheine und einen Zettel mit dem mutmasslichen Total.

Fürs Erste bleibt alles wie gehabt, es gibt keinen Grund zur Sorge.
 

dave36

Aktives Mitglied
Für kleinere Vereine könnte man online eine QR-Rechnung erstellen: https://www.qr-rechnung.net/#/

Ich finde die QR-Rechnung aber nicht wirklich vorteilhaft. Was geht schneller? Wine Referenznummer einzugeben oder das Handy zu suchen, die App zu starten, den QR-Code einzuföteln um festzustellen das diese nicht gut erfasst worden ist, dann nochmals das Handy zu positionieren und nochmals abzuföteln?

Die Firmen müssen zu tausenden die Software anpassen und müssen trotzdem perforiertes Papier verwenden.

Die QR-Rechnung wurde bereits seit mehreren Jahren verschoben, das ganze Projekt ist unter einem schlechten Stern geboren....
 

Klaus Zellweger

Redaktion PCtipp
Teammitglied
… die App zu starten, den QR-Code einzuföteln um festzustellen das diese nicht gut erfasst worden ist, dann nochmals das Handy zu positionieren und nochmals abzuföteln?
QR-Codes wurden vor über 25 Jahren für die Industrie entwickelt. Sie können defekt sein, wenn zu viele “Pixel” zerstört worden sind. Doch das wird durch Prüfsummen erkannt und der Code als Ganzes zurückgewiesen.

Doch wenn der QR-Code intakt ist, ist das Verfahren praktisch unfehlbar – und rasend schnell.

Eine Rechnung am Smartphone ist bezahlt, noch bevor überhaupt der Login am PC abgeschlossen ist. Oder zumindest würde ich es jederzeit auf ein Wettrennen ankommen lassen. :cool:
 

WeVo

Mitglied
Wieder mal typisch. Etwas anstossen, mal sehen, dann korrigieren. Fazit: Jung, dynamisch, erfolglos. Ablauf wie ein Schachspieler der nur einen Zug vorausdenkt. Bedenklich das Ganze.
 

dave36

Aktives Mitglied
Zitat: Eine Rechnung am Smartphone ist bezahlt, noch bevor überhaupt der Login am PC abgeschlossen ist. Oder zumindest würde ich es jederzeit auf ein Wettrennen ankommen lassen.

@Klaus Zellweger: Die Wette gilt, reine Smartphone Banken wie Neon ausgeschlossen. Mit meinem rasend schnellen 10-Fingersystem, habe ich mich eingeloggt, den Saldo angeschaut, den ESR erfasst, nebenbei den Kontoauszug als PDF heruntergeladen und wieder ausgeloggt, bevor ein Benutzer sich am Smartphone am E-Banking angemeldet hat. ;-)
 

Klaus Zellweger

Redaktion PCtipp
Teammitglied
@Klaus Zellweger: Die Wette gilt, reine Smartphone Banken wie Neon ausgeschlossen. Mit meinem rasend schnellen 10-Fingersystem, habe ich mich eingeloggt, den Saldo angeschaut, den ESR erfasst, nebenbei den Kontoauszug als PDF heruntergeladen und wieder ausgeloggt, bevor ein Benutzer sich am Smartphone am E-Banking angemeldet hat. ;-)
Pfff … von wegen! Die Grossmutter meines Schwippschwagers kennt aus dem Karate-Unterricht einen Kerl, der seine Monatszahlungen dank QR-Codes so schnell erledigt, dass er dazu nicht einmal sein Smartphone entsperren muss! 😈
 

karnickel

Stammgast
Interessante Diskussion. Vor allem im oberen Teil wo Leute kurz Luft ablassen und sich danach wahrscheinlich kaum um Reaktion hier unten kümmern werden. - Oder hat wirklich jemand seine Einwände gegen die QR-Rechnung revidiert, nachdem sie/er sich die Antwort rückgelesen hatte? :D

Was anderes: Wenn man die QR-Rechnung per Twint bezahlt, schaltet man damit eine weitere Bezahlinstanz dazwischen. Das Geld geht also vom Geldinstitut über Twint zum Rechnungssteller. Dies bedeutet für letzteren eine weitere Firma, die mitbezahlt werden will. Man kann also auch hier wiederum über die Gebühren erfahren, ob sich das z.B. in einem Webshop lohnt. - In der Papiervariante erfährt man von solchen Gebühren leider oftmals erst Ende Jahr.

Interessant auch das neue Deutsch auf diesen Fötzeln: "Zahlbar durch" und "Zahlbar an". Das haben die tatsächlich aus den Papieren aus dem vorletzten Jahrhundert übernommen. :LOL: In einem multilingualen Land wie dem unseren wären klare Begriffe wie "Geldempfänger" hilfreich.
 
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Spiri

Mitglied
Meine Bitte an die PC-Tipp-Redaktion:
Ich vermisse eine Empfehlung, wie und mit welchem Progrämmli ohne teures Zusatzgerät der QR-Code sicher in ein Einzahlungprogramm einer Bank eingelesen werden kann. Bitte veröffentlichen Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Dummies!

Grund: ich benütze total Konten bei 5 verschiedene Banken, für mich privat, für meine Eltern, für zwei Vereine. Muss ich für jede Bank einen Leser Kaufen, so wird das sehr teuer. Auf das Handy umsteigen mag ich nicht, es ist mir zu unsicher.
 

Gaby Salvisberg

Redaktion PCtipp
Teammitglied
Sali Spiri
Meine Bitte an die PC-Tipp-Redaktion:
Ich vermisse eine Empfehlung, wie und mit welchem Progrämmli ohne teures Zusatzgerät der QR-Code sicher in ein Einzahlungprogramm einer Bank eingelesen werden kann. Bitte veröffentlichen Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Dummies!

Grund: ich benütze total Konten bei 5 verschiedene Banken, für mich privat, für meine Eltern, für zwei Vereine. Muss ich für jede Bank einen Leser Kaufen, so wird das sehr teuer. Auf das Handy umsteigen mag ich nicht, es ist mir zu unsicher.
Hardware: Mir war, als sei schon verschiedentlich recht deutlich erwähnt worden, dass es sogar mit einer gewöhnlichen Webcam geht. So eine ist nicht teuer und ist bei sehr vielen sogar schon vorhanden.
Software: Das hängt von der Bank ab. Wenn die Bank das Scannen von QR-Codes via Webcam zulässt, braucht es keine Zusatzsoftware, denn das wird die Bank in diesem Fall selbst in ihrer Banking-Lösung bzw. auf ihrer Banking-Seite einbauen.

Herzliche Grüsse
Gaby
 

Spiri

Mitglied
Danke Gaby
so werde ich bei den Banken nachfragen, ob sie das scannen via Webcam zulassen. Sonst weiterhin Nummern abtöggelen. (Am liebsten wollen sie natürlich eine Softwarelösung für 200-400.- verkaufen..)
Beste Grüsse - Spiri
 

edger

Stammgast
Hat irgend jemand eine Idee wir das mit dem Handy-Foto-Scannen gehen soll? Also wie ich die Daten in den Browser am PC bekommen kann, auf dem die Banking App im Browser geöffnet ist?
Edwin
 
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