Hat der Zweitmonitor ausgedient?

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Hat der Zweitmonitor ausgedient?

Almir Omerovic, Produktmanager bei Acer Schweiz, erklärt, warum Unternehmen ihre Arbeitsplatzkonzepte überdenken und weshalb Curved-Monitore eine Alternative zum klassischen Dual-Monitor-Setup sind.

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Sorry, aber für mich ist das etwas «Quatsch mit Sauce». 😉

Ich arbeite zum Beispiel mit einem Programm, das mit hochauflösenden Bildschirmen überhaupt nicht gut klarkommt. Da bringt mir ein riesiger Curved-Monitor nicht wirklich viel.

Auch das Arbeiten mit zwei Programmen finde ich mit zwei Bildschirmen viel angenehmer. Auf dem einen habe ich zum Beispiel E-Mail offen, auf dem anderen Internet oder das Programm, an dem ich gerade arbeite. Klar kann man bei einem grossen Monitor Fenster nebeneinander legen – aber für mich ist das einfach nicht dasselbe.

Ich liebe das Zwei-Monitor-Prinzip. Punkt. 😄

Dazu kommt noch etwas ganz Praktisches: Wenn einer der beiden Monitore kaputtgeht, arbeite ich mit dem anderen weiter und ersetze den defekten Monitor relativ günstig. Bei einem grossen All-in-one-Monitor ist im dümmsten Fall gleich alles weg.

Auch die ganze Geschichte mit Webcam, LAN, KVM usw. im Monitor klingt natürlich schön. Aber je mehr in einem einzigen Gerät steckt, desto mehr hängt auch an genau diesem Gerät.

Etwas anders sehe ich es bei Arbeitsplätzen, bei denen das Design eine wichtige Rolle spielt. Zum Beispiel am Empfang oder dort, wo Kunden direkt sehen, was auf dem Tisch steht. Da macht so ein grosser Curved-Monitor sicher einiges her.

Aber für mich als IT-Supporter gilt weiterhin ganz klar:

Zwei Bildschirme sind zwei Bildschirme. 😄

Ein Ultrawide-Monitor mag für gewisse Arbeitsplätze super sein. Als generellen Ersatz für zwei Monitore sehe ich ihn aber definitiv nicht.
 
Wie früher bei den Hi-Fi- Stereoanlagen: Eine Kompaktanlage mit schönem Design und weniger Platzbedarf. Wenn z.B. das Kassettendeck defekt war war eigentlich die ganze Anlage nicht mehr zu gebrauchen, ausser mit externen Geräten über den AUX- Kanal. Oder dann eine Anlage im Rack mit je nach Anforderungen und Finanzen ausgesuchten Einzelgeräten, welche bei Defekt oder höheren Ansprüchen einfach einzeln ersetzt werden konnten. Nachteil: Etwas technisches Fachwissen benötigt sowie ein "Kabelsalat" (vor allem beim Nachrüsten und ggf. Adaptern um verschiedene Markengeräte miteinander zu verbinden) war zu akzeptieren. 🤓
 
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