Ich frage mal so...

hwRob

Stammgast
Naja wenn man Citrix als "Private Cloud" bezeichnen würde, könnte ich dem Ansatz wiederum etwas abgewinnen.

Da bleibt die Infrastruktur in der eigenen Obhut.
 

gucky62

Stammgast
es wird viel von der Cloud gesprochen, aber manchmal habe ich den Eindruck, dass nicht alle dasselbe darunter verstehen.
Viele Infrastrukturen im Firmenumfeld, wie vernetzte C/S Systeme Citrix/Terminalserversysteme, Storagesysteme, usw. (Das Ganze natürlich je nachdem auch noch virtualisiert) könnte man auch jetzt schon als "Cloud" ansehen, bzw. verstehen. Wo ist der wirkliche Unterschied dazu? (Wenn man jetzt mal von einer internen Cloud ausgeht.) Wo ist die Abgrenzung zum Begriff Cloud?

Gruss Daniel
 

Juerg Schwarz

Stammgast
es wird viel von der Cloud gesprochen, aber manchmal habe ich den Eindruck, dass nicht alle dasselbe darunter verstehen.
Viele Infrastrukturen im Firmenumfeld, wie vernetzte C/S Systeme Citrix/Terminalserversysteme, Storagesysteme, usw. (Das Ganze natürlich je nachdem auch noch virtualisiert) könnte man auch jetzt schon als "Cloud" ansehen, bzw. verstehen. Wo ist der wirkliche Unterschied dazu? (Wenn man jetzt mal von einer internen Cloud ausgeht.) Wo ist die Abgrenzung zum Begriff Cloud?

Gruss Daniel
Wohl wahrscheinlich dann, wenn sich die "Cloud" nicht mehr in eigenen Händen befindet.
 

Emmure

Stammgast
Wow, einige User hier sind ja mit ihrer Ablehnung gegenüber Microsoft schon fast schlimmer als mein Hass gegenüber Apple *grins*

Also on Topic:

Ich selber nutze Clouddienste wie die Asus Webstorage oder Dropbox schon einige zeit Privat und geniesse die Vorteile die sich mir dadurch eröffnet haben.
Ich finde es relativ witzig, wie gross die Ablehnung gegenüber der "Cloud" vor allem hier in der Schweiz ist. Ich kann es zum Teil auch verstehen, andererseits aber auch wieder nicht.

Und mal so eine metaphorische Frage in die Runde: wie viele von euch haben ihr Geld auf der Bank und wie viele bunkern es zuhause? Wieso vertrauen wir einer Bank die gerade in letzterzeit laut Schlagzeilen immer wieder Geld verzockt unser Geld an, denken aber bei Daten, dass unsere eigenen IT-Abteilungen sicherer sind als professionelle Cloudhoster?
 

hwRob

Stammgast
@Emmure
Kritik an der Cloud ïst nicht gleich Kritik an Microsoft! Ich bin überzeugter Windows-User.

Und was deinen Vergleich mit der Bank betrifft, der ist insofern "falsch" weil in diesem konkreten Fall, der Staat eine Garantieleistung von CHF 100'000.00 pro Einleger verspricht! Bis 100'000 kann mir also egal sein, welchem Finanzdienstleister ich mich anvertraue - und dennoch bin ich schon lange weg vom Klumpen. Desweiteren wäre dann noch das Bankengesetzt und die FINMA. Natürlich haben diese Institutionen keinen Schutzfaktor vor der menschlichen GIER...
 

Kovu

Stammgast
Ich finde es relativ witzig, wie gross die Ablehnung gegenüber der "Cloud" vor allem hier in der Schweiz ist. Ich kann es zum Teil auch verstehen, andererseits aber auch wieder nicht.
Wer klar denken kann wird dem Konzept mit grosser Skepsis begegnen. Möglicherweise haben derartige Dienste es hier aber besonders schwer, weil die Schweiz eine der letzten verbliebenen Hüter der Privatsphäre ist. (Wobei ich anmerken möchte, dass ich genug Deutsche, Franzosen und Amerikaner kenne, die der Cloud mit der selben Ablehnung begegnen wie ich.)

Ausserdem hat das nichts mit Microsoft zu tun. Sie betreiben hier ganz einfach die Propaganda dazu. Grundsätzlich vertraue ich aber auch keiner 'Apple' cloud, nicht mal einer 'Linux' cloud, obwohl ich begeisterter Anhänger der Linux-Szene bin. Egal um welchen Anbieter es sich handelt, er ist kaum Qualifiziert dazu meine Daten zu hosten. Und von der Ausbeutung meiner Privatsphäre und meines geistigen Eigentums durch Google oder Facebook will ich schon gar nicht sprechen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Vanessa Kammermann

Microsoft Schweiz GmbH
Egal um welchen Anbieter es sich handelt, er ist kaum Qualifiziert dazu meine Daten zu hosten. Und von der Ausbeutung meiner Privatsphäre und meines geistigen Eigentums durch Google oder Facebook will ich schon gar nicht sprechen.
Cloud Computing ist ein Infrastrukturkonzept und hat nichts mit dem geistigen Eigentum oder der Privatsphäre zu tun.

Selbstverständlich sind Cloud-Anbieter qualifiziert. Hier arbeiten wohl mehr ICT-Spezialisten als ein KMU jemals aufbieten bzw. bezahlen könnte.

Wie schon ein paar Mal gesagt: Es geht nicht um Cloud Computing oder "Nicht-Cloud-Computing". Sondern nur darum, wann Cloud Computing für welche Daten eine sinnvolle Ergänzung des ICT-Serviceportfolios darstellt und wie es das Business unterstützen und voranbringen kann.
 

Vanessa Kammermann

Microsoft Schweiz GmbH
Sofern ich die Cloud nicht selber betreibe hat es sehr wohl mit Privatsphäre und geistigem Eigentum zu tun - da ich nicht mehr selber die Kontrolle über die Daten und deren Verarbeitung habe.
Das impliziert, Cloud Provider würden Einsicht in die Daten ihrer Kunden nehmen oder diese an Dritte weitergeben. Dem ist natürlich nicht so.
 

Emmure

Stammgast
@Emmure
Kritik an der Cloud ïst nicht gleich Kritik an Microsoft! Ich bin überzeugter Windows-User.
Dessen bin ich mir natürlich bewusst, das war lediglich der Eindruck den ich gewonnen habe, nachdem ich mir erstmal den ganzen Thread durchgelesen habe.


Cloud Computing hat wie alles andere auch sicher seine Vor- und Nachteile, welche je nach Bedürfnis variieren können, egal ob im privaten oder geschäftlichen Bereich.
Nur weil es für den einzelnen persöhnlich nicht zutrifft wird das ganze trotzdem immer für die Allgemeinheit als schlecht bezeichnet.
Dass die Cloud für ein KMU mit einem Standort und 10 Mitarbeitern uninteressant / unnötig ist erklärt sich ja von selbst. Deswegen muss es aber nicht auch auf den anderen mit Standorten in Zürich, Bern und Basel zutreffen.

Wie gesagt, nutze ich privat die Cloud (oder in meinem Fall eher Clouds im plural), für einen Grossteil der Daten, auf die ich von verschiedenen Orten oder Geräten Zugriff benötige. Das ist ein Vorteil den ich nicht zwingend brauche (vor 5 Jahren hab ich es auch noch ohne geschafft), auf der anderen Seite aber doch nicht mehr missen will.
 

Kovu

Stammgast
Das impliziert, Cloud Provider würden Einsicht in die Daten ihrer Kunden nehmen oder diese an Dritte weitergeben. Dem ist natürlich nicht so.
Nicht 'unbedingt' (sofern wir den Cloud-Dienst bezahlen). Durch unzureichenden Schutz der Infrastruktur (und dieser kann im Internet [oder bei einem Drittbeteiligten] eigentlich zu jeder Zeit unzureichend werden, wenn der Hacker oder Datendieb [Wikileaks lässt grüssen] dem Unternehmen einen Schritt voraus ist) kann der Cloud-Betreiber aber meine Privatsphäre potentiell gefährden (ironischer Weise überträgt der Cloud-Betreiber dem Nutzer obendrein noch die Verantwortung zum Schutz der Daten [die aber auf dem Server des Betreibers liegen und verarbeitet werden], um selber aus dem Schneider zu sein wenn was passiert).

Und was Google und Facebook durch ihre Gratisdienste schon heute mit unseren Daten und unserer Privatsphäre anstellen, ist ja wohl auch kein Geheimniss mehr. Wir bezahlen die Dienste mit unserer Privatsphäre und unserem eigentlich urheberrechtlich geschützten Material.
 
Zuletzt bearbeitet:

losalamos

Gesperrt
Gesperrt
Das impliziert, Cloud Provider würden Einsicht in die Daten ihrer Kunden nehmen oder diese an Dritte weitergeben. Dem ist natürlich nicht so.
aber natürlich ist dem nicht so. neeeeiiiiinnnn aber garantiert nicht.

auch dropbox hat niemals zugegeben, dass sie die inhalte lesen können.

und auch google hat niemals zugegeben, dass sämtliche e-mails gelesen werden um gezielt informationen zu bekommen um diese dann auch wieder an werbekunden zu verkaufen.

und natürlich haben auch nie andere konzerne bereits öffentlich erklärt, dass sie sämtliche daten und inhalte den amerikanischen behören jederzeit zugänglich machen würde...

all das ist natürlich niiiiieeeeee passiert.

all das geschieht natürlich in der cloud. und bei jedem einzelnen programm das nicht die daten lokal verschlüsselt wie z.b. wuala, kann der anbieter mitlesen.


PS:
...und ich hatte beinahe schon vergessen weshalb ich von microsoft, und das auch nur berufsbedingt, nur noch das betriebssystem habe :D

Das würde ich so nicht sagen. Gerade Startups können von der Cloud profitieren, indem sie kein Investment in eine eigene Infrastruktur tätigen müssen.
ne is klar. es braucht dann keine infrastruktur mehr, das funktioniert alles über gedankenübertragung. keine pc's kein betriebssystem, keine branchensoftware, kein netzwerk, nix ist mehr erforderlich.

blödsinn! logisch das microsoft gerne den startups an die wäsche will. aber KMU's mit 10 arbeitsplätzen sind jetzt definitiv mit der cloud am falschen platz. da genügt ein miniserver lokal völlig aus.
zudem müssen die pc's ja sowieso beschafft werden. die cloud ist dann nur noch eine zusätzliche investition, also ein absoluter widerspruch gegen diese aussage.
 
Zuletzt bearbeitet:

Vanessa Kammermann

Microsoft Schweiz GmbH
aber natürlich ist dem nicht so. neeeeiiiiinnnn aber garantiert nicht.

auch dropbox hat niemals zugegeben, dass sie die inhalte lesen können.
Dropbox ist kein Cloud-Provider. Wohl aber der Anbieter eines Cloud-Services.


und auch google hat niemals zugegeben, dass sämtliche e-mails gelesen werden um gezielt informationen zu bekommen um diese dann auch wieder an werbekunden zu verkaufen.
Nutzer gehen diesen "Deal" explizit ein. Unternehmen gehen mit einem Cloud-Provider andere Verträge ein.

und natürlich haben auch nie andere konzerne bereits öffentlich erklärt, dass sie sämtliche daten und inhalte den amerikanischen behören jederzeit zugänglich machen würde...

all das ist natürlich niiiiieeeeee passiert.
Von jederzeit (impliziert einen ungehinderten, freien Zugang ohne rechtliche Grundlage) kann keine Rede sein:
http://www.microsoft.com/online/legal/v2/?docid=23

all das geschieht natürlich in der cloud. und bei jedem einzelnen programm das nicht die daten lokal verschlüsselt wie z.b. wuala, kann der anbieter mitlesen.
Kunden können ihre Daten in der Cloud selbst verschlüsseln. Jeder seriöse Cloud-Provider unterstützt das.




zudem müssen die pc's ja sowieso beschafft werden. die cloud ist dann nur noch eine zusätzliche investition, also ein absoluter widerspruch gegen diese aussage.
Mit "Infrastruktur" ist schon mehr als nur ein paar PC und Notebook gemeint... :-D
 

losalamos

Gesperrt
Gesperrt
Dropbox ist kein Cloud-Provider. Wohl aber der Anbieter eines Cloud-Services.
keine ahnung worin jetzt der unterschied im bezug zur möglichkeit zum lesen von inhalten sein soll? wie man das bezeichnet ist nun wirklich egal.

Nutzer gehen diesen "Deal" explizit ein. Unternehmen gehen mit einem Cloud-Provider andere Verträge ein.
papier ist sehr geduldig und auch dieser vertrag ändert rein gar nichts an der möglichkeit, dass die anbieter von clouddiensten auf sämtliche daten zugreifen können.

manchmal wird das netterweise als "...ausser im zuge von wartungsmassnahmen und qualitätsprüfungen..." eingeschlossen.


Von jederzeit (impliziert einen ungehinderten, freien Zugang ohne rechtliche Grundlage) kann keine Rede sein:
http://www.microsoft.com/online/legal/v2/?docid=23
es ging um cloudcomputing im allgemeinen und nicht um spezfisiche microsoft bestimmungen.

so viel dazu:
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland...uer-persoenliche-InternetDaten/story/19889269

und microsoft wird sich als amerikanische firma und dem patriot act verpflichtet, wonach jede kioskverkäuferin die ein waffenheftechen verkauft als potentielle terroristen bezeichnet werden kann, sich sicher genau so wenig widersetzen sämtliche gewünschten daten herauszugeben.

Kunden können ihre Daten in der Cloud selbst verschlüsseln. Jeder seriöse Cloud-Provider unterstützt das.
wenn die daten erstmal in der cloud sind ist es für eine verschlüsselung zu spät. das nutzt nur etwas wenn es lokal gemacht wird bevor es in der cloud landet.


Mit "Infrastruktur" ist schon mehr als nur ein paar PC und Notebook gemeint... :-D
dann hätte ich gerne gewusst welche zusätzliche infrastruktur denn für das angesprochene KMU mit einem firmensitz und 10 mitarbeitern oder einem start-up mit weniger angestellten gemeint ist und wo der nutzen liegen soll.
 
Zuletzt bearbeitet:

hwRob

Stammgast
Losalamos, wozu bemühst Du Dich noch. Werbefachleute geben niemals auf. :rolleyes:

Ich warte noch immer auf die Klärung was man unter Public- resp. Private Cloud genau versteht.


"the Cloud"

Alle reden davon, keiner meint das selbe und weiss schon gar nicht wie dies technisch umgesetzt wird. Praktisch fürs Marketing :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben