Was braucht es fürs Digitalisieren von Fotos, Dias und Negativen?

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Holzbock

Mitglied
Bei gescannten (Kleinbild-)Dias und Negativen habe ich immer Zweifel an der absoluten Planlage des Filmmaterials. Noch jedes Dia im Rähmchen und jeder Negativstreifen, die ich in meinem Leben angetroffen habe, wölben sich doch und müssten - damit der schliesslich entstehende Scan bis in die Ecken und Ränder scharf ist - irgendwie zwischen zwei Glasplatten eingespannt oder sonstwie ausgeebnet werden. Das bringt aber zugleich neue Probleme mit sich (noch mehr Staub oder die sogenannten Newtonschen Ringe, die man vielleicht noch von den eingeglasten Dias der 1950er und 1960er Jahre kennt).

Wie wird das bei den im Artikel erwähnten mehrtausendfränkigen Scannern gelöst? Ich besitze nur ein preisgünstiges Modell von Reflecta, mit dem ich für schnelle Resultate und das Zeigen der Bilder im Web an sich zufrieden bin - abgesehen eben davon, dass die Negative nur an ihren Rändern eingeklemmt in einem Plastikhalter liegen und sich mittig fröhlich wölben.
 

Leo52

Mitglied
Dias sollten glaslos gerahmt werden, da dies Schimmelpilz zuverlässig verhindert und bei dunkler Lagerung, wenig Feuchtigkeit und geringer Wärme die Lebensdauer erheblich verlängert.

Die geringe Wölbung ist unterheblich. Bei Verwendung guter Scan-Software, wie Lasersoft Silverfast, sind die Ränder bzgl. Schärfe nicht vom Zentrum zu unterscheiden.
 

renelutz

Mitglied
Zitat aus dem Artikel:
"...der Bilder recht lange geht: Deckel auf, Bild einlegen, möglichst exakt bündig ausrichten, Deckel vorsichtig schliessen, scannen, Deckel wieder auf, nächstes Bild einlegen und ausrichten – und so weiter."

Das stimmt so nicht, mit Epson Scan 2 kann man mehrere Bild auf das Glas legen und die Software erkennt die einzelnen Bilder und richt sie auch aus! (Siehe Screenshot)
Mit Apple iMac Mac OS 12.4 gemacht
 

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re460

Stammgast
Fotos scanne ich immer mit meinem Canon Pixma TS 9550 ein, was sehr gute Resultat ergibt, auch dank der äusserst zuverlässigen Software von Canon.

Für Dias (ich bin dran, einen grösseren Diaschatz von meinen Schwiegereltern einzuscannen) verwende ich einen Scanner von Rollei PDF-S 240 SE ein (erworben von Reichelt, der ohne Zusatzkosten (Zoll usw.) direkt in die Schweiz liefert). Dieser liefert bessere Resultate als ein zuvor eingesetzter Scanner von Reflecta. Die evtl. vorhandene Wölbung von nicht verglasten Dias kann man vernachlässigen. Die Dias werden schnell eingelesen auf eine SD-Karte und können anschliessend entweder von der SD-Karte oder via USB-Anschluss in den PC eingelesen werden. Vorteil der SD-Lösung ist, dass man die Dias fernab vom PC (auf dem Balkon oder am Stubentisch) scannen kann.
 

mastro

Neues Mitglied
Zu den Fuseln!
Pinsel mit Blasebalg ist umständlich und liefert nur zusätzliche (Pinsel)-Haare!
Ausgezeichnet ein Zahnhygienewasserspritzgerät wie z.B. Philips. Gerät trockenspritzen und als Luftspritze mit ca. 1cm Abstand benutzen. Ist super ca. 9 Stösse aus 1cm Abstand pro Diaseite, Ecke, Randmitte, Ecke usw.
Habe während Corona ca. 20'000 Dias so gescannt..
Viel Vergnügen...
 

Jurgius

Aktives Mitglied
Wieder mal ein recht oberflächlicher Bericht über das Scannen von Filmmaterial. Dias und s/w-Negative sind überhaupt kein Problem, damit kommt jede Bildbearbeitung zurecht. Anders bei Color-Negativen, die sind meistens mit einem Orangefilter (besonders bei Kodak) maskiert. Es gibt meines Wissens nur zwei Programme -eines davon ist SilverFast- die diese Maskierung beim Scannen herausrechnen können. Ob es Geräte gibt, die das automatisch machen, entzieht sich meiner Kenntnis.
Uebliche Bildbearbeitungen sind überfordert, hie und da erlebt man bei geeigneten Negativen eine Ueberraschung, man erhält ein brauchbares, wenn auch farbstichiges Resultat. Von einem fachfraulichen Bericht erwarte ich in dieser Hinsicht etwas mehr, vor allem auch, zu welchem Zweck diese Orangemaskierung überhaupt dient.
 

Ginemod

Neues Mitglied
Guten Tag

Für Dias und Negative benutze ich einen Epson Coolscan 5000. Damit kann man Dias und Film einscannen.

Die Auflösung beträgt 4000 Pixel, damit kann ich von 24x36 mm schöne Abzüge erstellen. Mit 600 Pixel Film oder Dias zu scannen ist eine sportliche Betätigung.

Die Qualität wird jedoch massgeblich von der Software gesteuert. Mit VueScan funktioniert das alles perfekt und problemlos. Staubpartikel werden per Infrarot erkannt und heraus gerechnet. VueScan gibt es für Win, Mac und Linux. Auch sehr alte Scanner werden unterstützt, unabhängig des Betriebssystems. Damit kann ich meine Scanner überall betreiben und kann diese noch Jahre nachdem der Hersteller die Unterstützung verweigert weiter scannen. Ein kleiner Beitrag zur Verhinderung von Elektroschrott.
 
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