Email-Adresse bei Provider-Wechsel

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katalunk

Neues Mitglied
Hello
Als langjähriger upc-Kunde habe ich in meiner Haupt-Email-Adresse die Domäne @swissonline.ch. Diese Adresse möchte ich gerne behalten, vor allem weil ich diese als meine Hauptadresse schon überall als meine Kontaktadresse angegeben habe. Nun spiele ich mit dem Gedanken, den Provider upc zu wechseln.
Was passiert mit meiner bestehenden Adresse? Gehört die Adresse upc? Wird diese vom bisherigen Provider blockiert oder darf ich sie weiterhin - auch als Nicht-mehr-upc-Kunden - gebrauchen?
Danke für wertvolle Rückmeldungen.
 

gucky62

Stammgast
Das dürfte bei dne meisten Providern nicht der Fall sein, wenn man eine Provider Mail Adresse nutzt.
Bei Bluewin kann man in CH eine Mail-Adresse behalten. Ist der des Serive Public den Swisscom zur Verfügung stellen muss. Zusätzliche kosten dann Geld.
Bei UPC ist das wohl nicht der Fall. Deine Mail Adresse ist mit dem Providerwechsel weg und Du musst Dir eine neuer besorgen. Sinnvollerweise eine Provider-unabhängige Mail-Adresse. Da wirst Du nicht darum herum kommen, ausser Du bleibst bei UPC.
Da gibt es diverse Optionen, wo eingener Domain mit Mailserver bis kostenlose Adressen von Google (gmail.com), hotmail.com/outlook.com (An Microsoft Account gebunden), gmx, usw. Bei kostenlosen Mail Adressen meist inkl. Werbung und Daten-Schnüffelei.

Gruss Daniel
 

Geoffrey

Stammgast
Posteo.de ist ein Anbieter der durchwegs gute Bewertungen erhält.
Kostet zwar etwas aber es ist so wenig dass man es verschmerzen kann.
Damit ist man unabhängig vom Internetprovider.
Ich benutze Posteo schon viele Jahre und habe absolut nichts zu beanstanden.

Eine ander Möglichkeit ist, bei Gandi.net einen Domainnamen zu resevieren. Kostet je nach Endung (net, eu, ch, mail) nur ein paar Euro pro Jahr. 5 Mailadressen sind ohne Aufpreis inbegriffen. Auch diesen Dienst benutze ich seit ein paar Jahren problemlos.

geoffrey
 

gucky62

Stammgast
Die kostenpflichtigen "schnüffeln" wahrscheinlich auch, nur dass man dafür auch noch zahlt ;-). Persönlich finde ich GMX und Gmail o.k.
sie schnüffeln zumindest deutlich weniger. Einfach mal die AGBs lesen. Wenn da nichts drin ist dazu, dann ist es Sache es Datenschutzes. Der Kunde zahlt ja auch mal was dafür. Die Gratis Anbiter müssen Ihr Geld auf anderem Weg verdienen.
Und Mails ist eh mit einer Postkarte vergleichbar. Es gibt ja auch Mailverschlüsselung wie S/Mime und PGP. Am meisten Kontrolle hat man sowieso noch mit einem eigenen Mailserver. Die eigene Domain ist da übrigens ganz praktisch. Aber die meisten brauchen dann noch einen ISP zum Hosting.
gruss Daniel
 

gucky62

Stammgast
da lese ich doch lieber mein Wochen Horoskop und weiss dann wenigstens in etwa was Sache ist oder sein könnte.
Tja Du darfst Dich dann aber auch nicht wundern wenn nicht das bekommst, was Du willst, bzw. Du Dinge akzeptierst die Du nicht willst. Es ist doch zu empfehlen je nachdem seine Nase da mal reinzustecken. Ist nun einmal Vertragsbestandteil und auch entsprechend relevant.
Aber ist natürlich Deine Sache.

gruss Daniel
 

miramunt

Mitglied
Meine Hauptemailadresse ist bei Sunrise, doch da bin ich im Prinzip schon lange nicht mehr Kunde.
Bei 'Abschied' von Sunrise habe ich auf eine (Sunrise) Prepaid SIM Karte gewechselt und konnte somit als (Sunrise) Kunde meine Emailadresse behalten. Ich muss halt alle 6 Monate einen Anruf tätigen/ SMS senden, damit die SIM Karte aktiv bleibt (und alle paar Jahre ein paar Franken aufladen); Müsste eigentlich bei allen Telcos mit Prepaid Abos funktionieren. Mit UPC kenne ich mich aber nicht aus. (Die SIM Karte steckt in einem ausrangierten uralt Handy. Und für den Notfall habe ich so auch ein Handy, dessen Nummer zB mein Arbeitgeber nicht kennt...)
 

Tweety

Stammgast
Die kostenpflichtigen "schnüffeln" wahrscheinlich auch, nur dass man dafür auch noch zahlt ;-). Persönlich finde ich GMX und Gmail o.k.
Also bei GMX habe ich die Erfahrung gemacht, dass man auch einer frisch registrierten Adresse, die man selber noch nicht gebraucht hat, umgehend mit Werbung eingedeckt wird. Und ich meine nicht die von GMX direkt. Sonderns so Spamerzeugs! Ist mir schon mehr als einmal so passiert. Da fragt man sich dann schon, ob die die Adressen einfach weitergeben ;-) Bei GMAIL hatte ich aber noch nie solche Probleme.
 

Geoffrey

Stammgast
umgehend mit Werbung eingedeckt wird. Und ich meine nicht die von GMX direkt.

Sowas gibt es bei seriösen kostenpflichtigen Providern nicht.
Bei Posteo.de und meinen Gandi Accounts habe ich nie, wirklich gar nie Spam.
Da ist eben doch ein Unterschied zwischen "umsonst = werbefinanziert" und bezahlt. GMX fällt sowieso sehr schlecht auf wenn man häufig in verschiedenen Foren mitliest. Ich hatte auch mal ein GMX Konto, aber nicht lange, unbrauchbar sowas.

Aber jedem das Seine.

geoffrey
 

Klaus Zellweger

Redaktion PCtipp
Teammitglied
Da ist eben doch ein Unterschied zwischen "umsonst = werbefinanziert" und bezahlt.

Es gibt noch eine Stufe dazwischen, wenn zwischen “Werbung” und “Werbung” unterschieden wird.

Gmail blendet Werbung ein, die von Google selbst eingespielt wird, weil es deren Geschäftsmodell ist. Diese Werbung wird bei Gmail im Browser ganz dezent angezeigt. Beim Zugriff via IMAP wird sie hingegen nie eingeblendet. Damit habe ich nicht das geringste Problem. (Warum auch?)

Gleichzeitig bietet Gmail einen Weltklasse-Spamfilter, der mir den ganzen unerwünschten Spam mit einer Trefferquote von 100 Prozent vom Leib hält. Ich kann mich nicht erinnern, dass es in den letzten Jahren eine Spam-E-Mail ins Postfach geschafft hat – keine einzige.

Ich glaube deshalb nicht, dass andere, kostenpflichtige Provider einen besseren Spamfilter bieten, als Google. Von den restlichen, zum Teil fantastischen Funktionen von Gmail ganz zu schweigen.
 

Gaby Salvisberg

Redaktion PCtipp
Teammitglied
Vom User manuell erzeugte Blacklists nützen genau gar nichts gegen Spam. Ist "spammer1@example1.com" im Filter, kommt er halt nächstesmal mit "spammer2@example2.com". Ausserdem sind Absenderadressen in Spam-Mails praktisch immer gefälscht. Die meisten Spammer stecken einfach nach dem Zufallsprinzip eine ihrer Millionen gesammelten Adressen ins "From"-Feld. Man steckt dann also die Adresse einer unschuldigen Person oder Firma in die Blacklist. Mit diesem Mittel wird Spam nicht gefiltert.
Es braucht für einen richtigen Spamfilter sehr viele kleine Kriterien, anhand derer eine Mail als Spam oder Ham (=Nicht-Spam) taxiert wird. Angefangen bei den IP-Adressen im Mail-Header, über die Absenderadresse, den Betreff, den Inhalt oder die Art der Anhänge in der Mail. Bei zweifelhafter Herkunft wird teils auch Greylisting betrieben; man wartet ab, ob von derselben Mail gerade hunderte oder tausende auftauchen (dann wäre es Spam und man könnte die Mails entsorgen).

Es ist eben nicht so einfach wie "Blacklist anlegen" und fertig. Eine Blacklist kann ausnahmsweise mal für hartnäckige Einzelfälle nützlich sein, etwa wenn ein Mailserver am Durchdrehen ist und dir die gleiche Mail wieder und wieder zustellt. Oder für die Mails des Ex-Freundes.

Herzliche Grüsse
Gaby
 

Geoffrey

Stammgast
Ich glaube deshalb nicht, dass andere, kostenpflichtige Provider einen besseren Spamfilter bieten, als Google. Von den restlichen, zum Teil fantastischen Funktionen von Gmail ganz zu schweigen.

Google ist keineswegs umsonst. Es fliesst zwar kaum Geld aber dafür eine Menge an persönlichen Daten.
Für die einen mag das richtig sein.
Ich meide Google wo es immer nur geht. Ich benutze gerade mal die Suche und Maps ab und zu, alles ohne login bei Google.
Es sollte doch mittlerweile bekannt sein, was diese Firma alles trackt und speichert, und angelogen wird man auch noch (verstecktes GPS tracking obwohl alles disabled).
Jedem das Seine. Ich bevorzuge halt Dienste die seriöser aussehen und nicht diese absolute Macht für sich reservieren (amerikanisch halt, alles beherrschen zu wollen), und soweit ich das einschätzen kann, fahre ich gut damit.

geoffrey
 
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