Laserdrucker verliert Toner (OKI MC352)

Dieser Thread ist Teil einer Diskussion zu einem Artikel:  Zum News-Artikel gehen

Fritz50

Stammgast
Hallo
Zweimal habe ich nicht mehr Original-Katuschen gekauft. Jetzt habe ich ein Problem, oder es ist zufällig mit dem Tonerwechsel aufgetreten. Erst habe ich gesehen, dass auf der rechten Seite rote Streifen "gedruckt" werden. Auch wird ein Teil einer Sensorleiste mit rotem Toner verschmiert. Später habe ich gar feststellen müssen, dass Tonerpulver auf das Papierfach herunterfällt.
Dabei wird doch die Tonerkartusche in eine Halterung mit Boden eingesetzt.
Kennt jemand das Problem? War jetzt noch nicht beim OKI Point (weil Drittprodukttoner).

Gruss
Fritz
 

Anhänge

  • OKI_Drucker_verliert_Toner_IMG_20211117_101707.jpg
    OKI_Drucker_verliert_Toner_IMG_20211117_101707.jpg
    67,2 KB · Aufrufe: 6
  • OKI-Drucker-Toner-Problem1.jpg
    OKI-Drucker-Toner-Problem1.jpg
    117,6 KB · Aufrufe: 6

gucky62

Stammgast
Das sieht nach dem klassischen Problem von Billigtonern mieser Qualität aus. Antwort des Support wird sein kaufen Sie Originaltoner.
Der rote Toner ist wohl Schrott. Generell würde ich da sofort diese vermutlich Billigst-Toner entfernen und den Drucker so gut es geht reinigen. Alternativ-Toner sind ok, aber da sollte man dennoch auf gute Qualität achten. Das kostet aber auch etwas.
Was für Tonermodule sind es den? Welcher Herdteller?

gruss Daniel
 

Fritz50

Stammgast
Jetzt lese ich doch noch eine Antwort :-) .
Ich war heute beim OKI-Point, bei dem ich das Gerät gekauft habe. Der sagte dann auch gleich, dass sie das Gerät nicht mehr anfassen würden, wenn/weil kein Originaltoner mehr verwendet worden ist. Jetzt ist der Drucker wohl im Eimer. Erstens ist der innen stark verschmutzt, Dann sind gemäss Manual einige herausnehmbare Module sehr empfindlich. Ich habe die Bildtrommel und das Transportband herausgenommen und etwas gereinigt; müsste wohl gründlicher reinigen, was nicht ohne Druck und Feuchtigkeit ginge. Jetzt habe gar ein zweite Fehlermeldung, dass was mit dem Transportband nicht stimmt.
Man kann diese Elemente auch als Ersatzteile im Internet kaufen. Das ist mit aber zu riskant, zumal auch einige anderes Teile (auch bewegliche) verschmutzt sind.
Wie unterscheidet man die Qualität bei alternativen Tonern!? Man ist da dem Hersteller des Druckers wohl ausgeliefert.
Das Set mit den Tonercartridges ist mit Multipack 0310 und PT292 beschriftet mit viel orange auf der Verpackung. Mehr will ich hier nicht schreiben. Hat ja einmal auch funktioniert. Und wird wohl in den meisten Fällen auch funktionieren

Gruss
Fritz
 

Supporter

PCtipp-Moderation
Teammitglied
Und wieder einmal die Bestätigung: Finger weg von jeglichen Alternativ-Verbrauchsmaterialien. Wenn ich einen Drucker vor mir habe, der irgendwie spinnt kommt in praktisch jedem Fall Fremdtoner / Tinte unter dem Deckel zum Vorschein. Was spart man nun also zuletzt? Wegen den paar Franken Toner kaufst du nun eine neue Maschine. Grad letzte Woche einen Tintenstrahler (HP OfficeJet 9012) gehabt. Die Kundin wollte offenbar nicht auf meinen Rat hören (oder hat ihn vergessen), kaufte Patronen vom gleichen orangen Anbieter. Eine ist bereits in der Verpackung ausgelaufen, die andere hat dann etwas später den Druckkopf zerstört. 1 Jahr alter Drucker entsorgt, da neuer Druckkopf teurer wäre als der ganze Drucker. Solche und ähnliche Fälle gibt's immer wieder. Ebensolches gilt für Nachfüllungen. Mein klarer Rat: Original Material nehmen, etwas mehr zahlen, dafür Ruhe. Der Rat bringt dir nun nichts mehr für dieses Gerät, hier würde ich nun nicht mehr in 4 neue Toner auf Risiko investieren, vielleicht aber für nächstes mal...
 

Gaby Salvisberg

Redaktion PCtipp
Teammitglied
Wobei ich anmerken möchte, dass Toner-Lecks auch bei Originaltonern vorkommen können. Bei meinem früheren Brother (dem 4070er, ca. letztes Jahr entsorgt) war dann halt alles blau: im Drucker. Auf dem Papier. Und unter dem Drucker... :eek:
Aber der hatte auch ein paar Jahre auf dem Buckel. Ich lasse mich bezüglich Toner auf keine Experimente ein.
 

Fritz50

Stammgast
Bei der Tonerkartouche sehe ich kein Leck. Die Übergangsstelle, die mit dem Schieber geöffnet wird sieht vergleichsweise ähnlich aus (Tonerpulver). Es scheint, dass der Toner aus der Bildtrommel "ausgelaufen" und nicht einmal dort wo das Pulver in die Bildtrommel fällt. So gesehen scheint mir das Pulver das Problem zu sein.
 

gucky62

Stammgast
Naja bei Tonern gibt es schon ein paar Herdteller die qualitativ gute Ersatztoner verkaufen. Z.B. Pelikan. Diese sind auch deutlich teurer als vom Orangen Anbieter. Aber z.B. gerade bei HP doch deutlich günstiger. Bei diesen Anbietern gibt es auch entsprechend Garantien.
HP hat da leider milde ausgedrückt einen grossen Dachschaden, der selbst im Bussinessumfeld schon angekommen ist. HP Originalpreis Toner beträgt z.B. das Doppelte des Neupreises des HP Business Printers. Endkunden. Firmen zahlen meist deutlich weniger. So geht es eben auch nicht.
Bei Tinte bin ich bei Euch. Da lohnt es sich meist nicht. Und bei Consumer Printern ist man selbst Schuld. Man kann nicht erwarten für 50.- einen Drucker zu bekommen und entsprechend preiswerte Tinte…..
 

gucky62

Stammgast
was ggf. noch ein Weg sein könnte ist den Tonerhersteller zu kontaktieren. Der betreffende gibt ja 24 Mte Garantie. Schaden zumindest nicht.
Die Druckerhersteller, gerade z. B. HP macht hier traurige Spielchen mit den verbauten Chips in den Tonern. Bei solchen Drucker funktioniert bei auch guten Alternativ-Tonern die Verbrauchserkennung, Tonerstand, nicht und der Toner ist immer als quasi leer gekennzeichnet. Wenn das beim Produkt auch angegeben wird ist ja noch i. O. Vile Shops geben dies nicht an und dasvist fahrlässig.
 

re460

Stammgast
Zweimal habe ich nicht mehr Original-Katuschen gekauft.
Das ist ein Problem von Billigst-Tonern, die z. B. nicht einmal in einem Karton sicher verpackt sind. Entweder verwendet man die Originaltoner oder dann Toner einer guten, zu ihrem Produkt stehenden Ersatztoner (z. B. Tonerpartner.ch). Ich hatte vor Jahren einmal ein solches Problem beim alten Brother-Laserdrucker. Seither verwende ich nur noch Ersatztoner von Firmen, die auch garantieren, dass ihre Tonercartouchen dicht sind.

Seither kenne ich dieses Problem mit meinem neueren Brother Laserdrucker nicht mehr. Auch bei Tintenstrahlern muss man darauf achten, dass man nur bei einer seriösen Firma Tintenpatronen kauft, z. B. in meinem Fall wieder aufgefüllte von einer Firma in BL.

Freundliche Grüsse

Gian
 
Oben