Test: Apple iMac 24 Zoll (2021)

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Ich erhalte morgen meinen neuen blauen Mac in der "besten" Konfiguration und freue mich sehr. Bin ein Windows-Kind, aber diesen bunten Farben und dem kompakten leichten Design konnte ich nicht widerstehen. Danke für den Tipp, ein Foto vom "Urzustand" herzustellen!!!
 

Hugen Dobler

Mitglied
Ich bin ein Windows "Kind" und bin durch meine Kinder auf Apple gestossen. Vergangene Weihnachten habe ich ein Ipad gekauft, um Zeitungen und anderes zu lesen (auf Samsung Galaxy S10 schmerzen meine Augen). Die Geschwindigkeit, die Auflösung, das ist etwas was ich vorher nie gekannt hatte. Nun liebäugle ich etweder mit einem MacBook Air oder dem IMac. Warum?

Ich habe ein Surface Book der 1 Gen. mit 16 GB Ram und 512 GB SSD. Aber der Aufbau der Seiten, sei es im Web oder beim Aufstarten von Programmen ist teilweise jenseit von Gut und Böse. Und die ständigen Updates tragen das seine dazu bei. Ich brauche mein Surface Book sehr viel für Office (Excel Tabellen mit komplexen Formeln, Businesspläne in Word, Korrespondenz usw.) und für das Internet. Im Office 365 habe ich noch 1TB Cloud Speicher, wo alles automatisch ausgelagert wird.

Ich möchte etwas, wo ich auch unterwegs auf all meine Daten zugreifen und bearbeiten kann, also wo überall das gleiche Betriebssystem herrscht. Momentan Android beim Galaxy S10, Windows beim Surface Book und lesen beim IPad 2020 (M1 Chip). Vielleicht kann auch ein IPhone das Galaxy ersetzen. Was mich jedoch etwas zurück hält, sind die Kommentare, dass Office nicht optimal auf dem M1 Chip laufe, andere Programme irgendwie nicht die volle Kapazität des M1 Chips ausnutzen können. Was meint ihr dazu? Lohnt sich ein Umstieg und wenn ja, auf welche Geräte?:unsure:
 

Klaus Zellweger

Redaktion PCtipp
Teammitglied
Was mich jedoch etwas zurück hält, sind die Kommentare, dass Office nicht optimal auf dem M1 Chip laufe, andere Programme irgendwie nicht die volle Kapazität des M1 Chips ausnutzen können.

Salü Hugen Dobler

Mir ist keine Software untergekommen, die auf dem M1 nicht genauso gut funktionieren würde, wie auf einem Intel-Rechner. Sogar nicht-angepasste Programme laufen mindestens gleich schnell unter dem Rosetta-2-Emulator. Der Emulator wird in deinem Fall aber nicht gebraucht, denn Excel, PowerPoint und Word sind längst für den M1 optimiert. Die geben also alles. Nur bei Teams trödelt Microsoft; hier kommt automatisch Rosetta 2 zum Einsatz.

Theoretisch wäre es möglich, dass es in Office holpert, wenn komplexe VBA-Scripts verwendet werden. VBA soll dem Vernehmen nach fast, aber nicht ganz deckungsgleich ist. (Sorry, nicht mein Fachgebiet.) Aber das wäre dann kein M1-Problem, sondern eine grundsätzliche Abweichung zur Mac-Version von Office.

Lohnt sich ein Umstieg und wenn ja, auf welche Geräte?

Ob sich ein Umstieg lohnt, kannst nur du beantworten. Kleine Entscheidungshilfe: Die meisten Mac-Anwender würden wohl eher versuchen, mit dem nackten kleinen Zeh einen Betonblock an seiner giftigsten Kante zu zertrümmern, als zu Windows zu wechseln. Es kann in der Apple-Welt also nicht so schlimm sein.

Bei den Geräten ist es so, dass alle M1-Rechner zurzeit gleich schnell sind: Mac mini, iMac, MacBook Air und MacBook Pro. Auch die beiden MacBooks sind bei der Leistung praktisch identisch; das Pro hat allerdings einen Lüfter verbaut, der verhindert, dass die CPU bei einer sehr hohen Auslastung nach einer gewissen Zeit gedrosselt wird. Aber das wird bei deinen Office-Anwendungen nie ein Kriterium sein.

Ich persönlich würde bei deinen Anforderungen zu einem stationären iMac oder zu einem MacBook Air mit externem Display greifen. Allerdings wirst du schwerlich ein externes Display finden, das qualitativ an jenes im iMac heranreicht – vom etwa 6500 Franken teuren Pro Display XDR abgesehen.

Wenn du es allerdings darauf anlegst, kannst du dieses 6K-Monster problemlos mit dem MacBook Air in der vollen Auflösung ansteuern. 🤩 Man muss sich ja ab und zu auch etwas Gutes tun!
 

Hugen Dobler

Mitglied
Hallo Klaus

Besten Dank für Deine ausführlichen Erläuterungen. Von der Grösse her, tendiere ich nun eher zum IMac, da dies einen grossen Bildschirm hat. Die Stationären haben ja in obigem Testbericht ein akzeptables Resultat erzielt, so dass mit denen ein angenehmes Arbeiten sicherlich auch Freude macht. Wie ist denn, wie bei meiner Frage erwähnt, das Zusammenspiel zwischen IMac und Android? Bei Android habe ich die Fotos einmal in der App Fotos, dann wiederum kommt die Galerie und als ob es nicht genug wäre ist Google Drive auch noch mit im Boot und One Drive will auch noch etwas vom Kuchen haben. Ich will alles an einem Ort und nicht in verschiedenen Apps die Teile zusammensuchen. Mit 55 will man es einfacher und nicht komplizierter haben. Am Besten wäre alles auf OneDrive, aber muss ich denn für den Mac wieder ein separates Abo lösen? Es gibt soviele Fragen über Fragen die wahrscheinlich noch bis zu Weihnachten andauern würden😊.
 

Klaus Zellweger

Redaktion PCtipp
Teammitglied
Wie ist denn, wie bei meiner Frage erwähnt, das Zusammenspiel zwischen IMac und Android?
Ähh … nicht so prickelnd. Schliesslich lebt der Apple-Kosmos zu einem guten Teil davon, dass alles nahtlos abgeglichen wird – solange die Apple-Geräte unter sich bleiben.

Ich will alles an einem Ort und nicht in verschiedenen Apps die Teile zusammensuchen.
Also alle Fotos an einen gemeinsamen Ort exportieren, am Mac in die Anwendung «Fotos» importieren und im Oktober das neuste iPhone kaufen. Dann ist das Thema vom Tisch.

Am Besten wäre alles auf OneDrive, aber muss ich denn für den Mac wieder ein separates Abo lösen?

Meinst du das Microsoft-365-Abo (ehemals Office 365)?

Das gilt auch für Macs. Du kannst also Office und OneDrive herunterladen, auf all deinen Apple-Geräten (Mac, iPad, iPhone) installieren, dich mit deinem MS-Konto anmelden und nahtlos weiterarbeiten, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen. Das funktioniert sogar dann, wenn du parallel dazu eine Windows-Installation verwendest. Und der OneDrive ist natürlich weiterhin 1 TB gross und enthält alle deine Daten.

Grundsätzlich ist der Umstieg auf den Mac sehr viel einfacher, als viele Umsteigewilligen befürchten – das gilt erst recht, wenn primär Microsoft- oder Adobe-Programme zum Einsatz kommen, die auch für den Mac angeboten werden.
 
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