VPN für Zahlungen?

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Kate

Aktives Mitglied
Hallo Zusammen, ich möchte mit dem iPad Pro von öffentlichen Internetcafes oder Hotel-WLANs elektronische Rechnungen mit der Postfinance begleichen. Wie kann man das am Sichersten durchführen? Der PC Tipp warnt ja vor diesen unsicheren Verbindungen.
Wäre da eine VPN-Verbindung sinnvoll? Ich kenne mich leider diesbezüglich nicht aus, aber Synology bietet eine VPN Lizenz an. Wäre die dafür geeignet oder benötigt man dafür einen speziellen Router (Synology Diskstation hab ich daheim)? Gibt es irgendwo eine gute Anleitung für Laien, wie man so etwas auf einem iPad einrichtet ?
Ich wäre sehr froh um jeden Tipp. Herzlichen Dank.
 

trs

Stammgast
also brauchst du zwei Dinge , einen VPN Client auf deinem iPad Pro und einen VPN Server zuhause z.B Synology oder einen VPN Provider wie ProtonMail/VPN. Wenn du keinerlei technische Affinität zu VPN hast, ist dir einfach ein externer Service zu empfehlen. Ich habe mir eine Lizenz bei ProtonVPN gekauft und als Eingabe reichen username/passwort .... Fertig!
Bei der Auswahl eines VPN Providers würde ich freie eher meiden, da weiss man nicht, wie sicher das ganze ist. Man hinterlegt ja neben u/p auch eine Kreditkarte....
 

POGO 1104

PCtipp-Moderation
Teammitglied
Wenn man googlen und Youtuben kann, dann ist's easy, auf der Synology einen VPN-Server einzurichten. (Das OpenVPN Protokoll ist zu bevorzugen)
Dazu braucht es übrigens keine Lizenz !
 

Kate

Aktives Mitglied
Herzlichen Dank für Eure Antworten. Habe ich das richtig verstanden: ich kann mir die Synologie als VPN Server ohne Lizenz einrichten und brauche aber zusätzlich noch einen VPN Client für das IPad, den ich mit einer Lizenz erwerben müsste?
 

Geoffrey

Stammgast
Herzlichen Dank für Eure Antworten. Habe ich das richtig verstanden: ich kann mir die Synologie als VPN Server ohne Lizenz einrichten und brauche aber zusätzlich noch einen VPN Client für das IPad, den ich mit einer Lizenz erwerben müsste?

Nein, da muss man nichts zusätzlich erwerben. IOS hat VPN Funktionen dabei. Wie man das aber konfiguriert, habe ich keine Erfahrungen.

geoffrey
 

POGO 1104

PCtipp-Moderation
Teammitglied
Eine Lizenz brauchst du afaik nur für ein site2site VPN, also wenn du 2 Standorte vernetzen möchtest.
Für ein "einfaches" Server/Client VPN brauchts keine Lizenz.

L2TP/IPCSec VPN Client ist afaik in den I-devices eingebaut.
Für OpenVPN brauchste ne App:
 

wändi

Stammgast
Ich habe den Thread erst jetzt gesehen. Als VPN Lösung für unterwegs (wir waren Januar - März auf Weltreise) habe ich Norton VPN eingesetzt und hatte damit keine Probleme.
 

patrick

Stammgast
Du brauchst gar nichts, ausser eine Firewall auf deinem Rechner. Auch am Hotel-WLAN nicht. Sämtliche schweizer E-Banking werden über HTTPS aufgerufen, sind mit TLS transportverschlüsselt sowie mit PFS gegen nachträgliche Entschlüsselung gesichert. Kommt dazu dass diverse VPN Protokolle genau auf TLS/PFS zurückgreifen und bei einer Schwachstelle auch gehackt sind. Ein grossteil der VPN provider verwendet zudem das veraltete und - vergleichbar mit einem Schweizer Käse - löchrige PPTP Protokoll.
Ein VPN macht zudem die Verbindung nicht sicherer, es ändert nur den Ort, wo die Verbindung theoretisch abgehört werden kann.
 

wändi

Stammgast
Norton hat doch den Sitz in den USA. Würd da nicht zu viel Privatsphäre erwarten.
Hallo Nebuk
Ja klar ist das so - aber manchmal stellt sich die Frage "Bequemlichkeit vor Datenschutz". Wenn ich auf unserer Weltreise sowieso in den meisten Ländern (Australien, Neuseeland, USA etc.) mit online-Visas (z.B. ESTA, NZeta etc.) registrieren muss, haben sie sowieso alle Daten von mir. Aber Bequemlichkeit heisst deshalb auch, sämtliche Reiseunterlagen wie Flüge, Kopien der Visas, Hotelbuchungen etc. auf OneDrive abzuspeichern und als Backup für die Reise zu verwenden. An den Flughäfen mussten wir einige Male aufzeigen, wie wir z.B. aus Australien und Neuseeland ausreisen, da wir z.T. nur "Hinflüge" buchen mussten, weil die Weiterreise mit einem anderen Verkehrsmittel erfolgte. Zudem habe ich ein "cleanes" Notebook mitgenommen, ohne irgendwelche weitere Daten ausser den Reiseunterlagen drauf. Der restliche Platz wurde für die Reisefotos reserivert. Zurückgekommen wurden die Bilder auf eine separate HD kopiert und das Apple-Notebook völlig neu aufgesetzt sowie auch die Daten in OneDrive weitestgehend gelöscht, wohl wissend, dass das Internet "niemals vergisst".
 
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