PostFinance: Der Kunde ist die Milchkuh

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raeberli

Neues Mitglied
7 Franken mal 12 Monate = 144 Franken? da hat sich seit meiner Schulzeit in der Mathematik doch etwas geändert!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

c_a

Mitglied
Es ist noch schlimmer: gratis oder minus 5 Franken greift nicht "bei höherem Vermögen über 25'000 Franken", sondern bei "Anlagevermögen". Das bedeutet im Prinzip "nudging" in Richtung Spekulation ...
 

jurgphuket

Neues Mitglied
Da haben Sie völlig recht Herr Zäch. Für mich als Auslandschweizer war es nicht mehr erträglich, wie die Postfinance uns behandelt. Visa-Karte gekündigt, Depot gekündigt, Gebühren für Kontoführung und Auslandwohnsitz, und das für jedes Konto, etc. Gut dass es Wise (TransferWise) gibt und andere neue Dienstleister, welche diesen Abzockern das Geschäft langsam aber sicher wegnehmen.
 

blaurot

Mitglied
... und wenn man sich für ein Paket entschieden hat und dies auch entsprechend bestätigt, kommt immer wieder die Auffforderung, das Angebot zu prüfen.
Wahrlich, Postfinance hat richtige Cracks in der Softwareabteilung: zuerst sollen die Kunden verägert werden, dann kann man später auf Verbesserungen hoffen.
 

Attila

Stammgast
Ueberall die Gebühren erhöhen und die Dienstleistungen senken. So funktioniert es heute leider.

Anstatt immer nur die Gebühren erhöhen, würde es der PostFinance besser anstehen, die Verfügbarkeit
des Online-Banking zu verbessern, massiv zu verbessern.
 

Tweety

Stammgast
Dann ist das wohl dann, Time to say good by!!! Nur dass ich mit der Karte in der Migros bezahlen kann, gibts ganz gewiss günstigeres. Auch Auslandbarbezüge sind mit der richtigen Karte heute keine Problem mehr!
 

brauchnix

Neues Mitglied
So langsam bekommen wir zu spüren in welcher Abhängigkeit wir uns bereits befinden. Wenn das Bargeld und Postschaltereinzahlungen entgültig abgeschafft sind gibt es kein halten mehr. Bankgebühren und Negativzinsen ohne Ende schon ab dem ersten Franken. Die täglichen Preisänderungen an der Tanke sind auch erste digitale Vorboten. Künftig werden wir es wohl mit dem Kochbutter kaum an die Self Service Kasse schaffen hat der Preis schon wieder geändert. Die nächste Steigerung wird wohl sein das der Kunde die Gestelle noch selber aufüllt.
 
Zuletzt bearbeitet:

stebra

Stammgast
Bei mir bleibt es wahrscheinlich gratis - für meine Mutter wird es aber kritisch. Doch wo finde ich eine günstigere Lösung? Gerne nehme ich Vorschläge entgegen.
 

Coquin

Stammgast
Die nächste Steigerung wird wohl sein das der Kunde die Gestelle noch selber auffüllt.

Das Bezahlen durch den Scan wurde uns ja schon angepriesen!! und durch zu wenig offene Kassen werden wir dazu gezwungen!!
Wetten dass ..... die Antwort lautet "Sie müssen nicht anstehen und warten"
 

charttrend

Aktives Mitglied
Dass die Postfinance ihr Gebührenmodell anpasst, wurde erwartet, nun sind die Konditionen bekannt.
Das Smart-Paket ist im besten Fall immerhin kostenlos, leider muss man dann beim Bargeldbezug, bei Fremdbanken und im Ausland, eine Gebühr bezahlen, was ich aber schon im Vorfeld befürchtet hatte.
Das neue Gebührenmodell ist zwar eine Verschlechterung für die Kunden, aber im Vergleich mit anderen Banken, immer noch fair.
 

crazyhousi

Mitglied
Jetzt entfernen sie auch die Paket Einwurf Klappen. War schon praktisch, Paket mit Webstamp für 1.50 weniger zu frankieren- und einwerfen. Und jetzt muss man an den geöffneten Schalter. Oder die Post empfielt, den Service Pick Home zu benützen. Nochmals 4.50 mehr und das Paket liegt vor der Haustüre.P1060869.JPG
 

marwees19

Neues Mitglied
Also die neue PostFinance App ist nicht so übel wie uns der PC Tipp da weis machen will. Einige Funktionen sind neu und sehr gut. Andere sind an einem neuen Ort. Da braucht es halt ein bisschen Nachforschung wie bei jeder neuen App. Die neue EBILL-Funktion ist beispielsweise sehr einfach und massiv besser als bei einer Bankapp. Ausserdem ist das Scannen und Zahlen von Einzahlungsscheinen in der neuen App viel einfacher wie vorher. Ich brauche fast nur noch die App und muss mich viel seltener online am PC einloggen. Ein kleiner Bug in der App vorletzte Woche war innerhalb eines Tages von PostFinance repariert.
Und: schon bemerkt, dass Zahlungen über Twint bei Postfinance wesentlich schneller gehen als bei Twint einer grossen Schweizer Bank. Ich benutze die PostfinanceApp und ebenso eine Bankapp, kann also gut vergleichen. Ich weiss eigentlich nicht so genau, welche Postfinanceapp der PCTipp Journalist benützt, hat er wirklich alle Funktionen entdeckt?
Und: das neue Gebührenmodell ist immer noch besser und günstiger als bei den grossen Banken. Und wenn man keine Bargeldbezüge macht erst recht. Wer braucht denn heute noch Bargeld? Überall kann man Twint benützen.
Meine Version Android mit Samsung Handy S10!
übrigens: die Umstellung der Abo-Daten beim PCTipp bzw. die Login Probleme PCTipp für den Download waren massiv aufwändiger und ärgerlicher!
 

karnickel

Stammgast
Also ich benutze Bargeld tatsächlich in letzter Zeit wieder vermehrt. Ich finde es nämlich nicht gut, dass kleine Händler die vollen Gebühren bezahlen dürfen, damit die grossen mit prallen Rabatten ihre Millionengewinne hintenherum von Zahlungsdienstleistern gestützt bekommen. Eigentlich hätten wir ja ein Wettbewerbs- und Kartellrecht, aber wo k(l)ein Kläger, da kein Richter. Twint ist ein Beispiel dafür, Debit- und Kreditsysteme über Plastikkarten und Handy-Bezahlungen sind weitere.
 

Firebird-88

Aktives Mitglied
Wieder einmal hat die Postfinance einen neuen Weg gefunden Geld zu drucken auf Kosten ihrer Kunden. Ich bin am Überlegen nur noch ein Bankkonto zu nutzen. Sehe fast keinen Vorteil resp. Grund weiterhin ein Postfinance Konto zu nutzen. Jedoch haben auch Banken ihre Spesen und Kontoführungsgebühren angepasst. Bei 0% Habenzins ist die Matratze als kostenfreies Konto auch keine Lösung. :confused: Fehlt nur noch, dass man Zahlungen nur noch via Handy tätigen kann. Das wäre der "App"solute Tiefpunkt.
 

puntino

Neues Mitglied
Die nächste Steigerung wird wohl sein das der Kunde die Gestelle noch selber auffüllt.
Das haben wir doch schon. Die ganzen Vorbereitungen für die Geldgeschäfte werden durch die Kunden beim «Online Banking» von diesen selbst durchgeführt, oder erfolgen direkt vom Rechnungssteller und müssen nur noch vom Kunden bestätigt werden. Den kleineren Rest erledigt die Software. Anders ausgedrückt: Die Leistungen der Geldinstitute werden immer kleiner, weil immer mehr davon auf die Kunden abgewälzt werden, dafür nehmen die Gebühren zu. Im Gegenzug gibt es keine Zinsen mehr. Verkauft wird das Ganze mit den absurdesten Argumenten wie: «Online Banking rund um die Uhr», oder: «Ihr Konto in der Hosentasche». Als ob das irgend jemand wirklich bräuchte. Postfinance war bis vor kurzem eine rühmliche Ausnahme in diesem Spiel, das ist leider vorbei und wird mit der voraussehbaren Privatisierung noch schlimmer werden. Service public adieu.

Wird Bargeld tatsächlich eines Tages endgültig abgeschafft, werden wir noch eine Steigerung erleben, weil wir dann total von den Geldinstituten abhängig sein werden.
 

Klaus Zellweger

Redaktion PCtipp
Teammitglied
Verkauft wird das Ganze mit den absurdesten Argumenten wie: «Online Banking rund um die Uhr», oder: «Ihr Konto in der Hosentasche». Als ob das irgend jemand wirklich bräuchte.
Bitte nicht für andere sprechen. Ich will Online-Banking rund um die Uhr und ausserdem mein Bankkonto auf dem iPhone verwalten. Alles andere ist ein Anachronismus.

Ich will hingegen nicht in einer Schlange von Leuten anstehen, die ein gelbes Büchlein und ein Bündel Banknoten in der Hand halten. (Oder – auf Rang 2 – ein Zalando-Päckli.)

Es sollte deshalb jedem Menschen selbst überlassen sein, ob er seine Freizeit in einer Postfiliale verbringen möchte.
 

Klaus Zellweger

Redaktion PCtipp
Teammitglied
Ich finde es nämlich nicht gut, dass kleine Händler die vollen Gebühren bezahlen dürfen, damit die grossen mit prallen Rabatten ihre Millionengewinne hintenherum von Zahlungsdienstleistern gestützt bekommen.
Das ist wirklich eine noble Geste von dir. (Das meine ich ganz ironiefrei.) Aber vielleicht hätte es der Händler ja lieber, wenn du mit Plastik bezahlst? Das liest man jedenfalls auf immer mehr Schildern in den Geschäften – und das kann nicht nur mit Corona zu tun haben. So muss die Person hinter dem Tresen lediglich eine Taste auf der Kasse drücken, um den Transfer schnell und hygienisch abzuwickeln, bis hin zur Überweisung des Betrags auf das Konto.

Die Alternative besteht darin, mit Bargeld und allen seinen Nachteilen zu hantieren. Und gerade in Geschäften, die mit offenen Lebensmitteln hantieren, ist das wahrlich kein schöner Anblick.
 
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